Abizeitungs Charakterisierung wiedergefunden

Großartiger Weise habe ich auf einer älteren Backup-CD (ja, damals…)  meine Abizeitung in digitaler Form gefunden und musste ziemlich lachen als ich den Text über mich nochmal gelesen habe. Da würde man mich wahrscheinlich immer noch wiederfinden!

Ich denke, dass Benjamin nicht von dieser Welt ist. Er wird von einer intelligenten außerirdischen Lebensform auf unserem Planeten abgesetzt worden sein. Außerdem ist er auch nicht auf normale Weise zur Welt gekommen. Vielmehr ist er aus einem Ei geschlüpft, das er seitdem in Form eines Rucksacks auf seinem Rücken trägt. Beweis, neben der Faszination für Serien, in denen Menschen mit Raumschiffen durch ferne Galaxien reisen, ist auch sein Scanner, den er als PDA tarnt. Ich habe gesehen, wie er mit ihm Menschen gescannt hat, um zu schauen, ob er Verbündete seiner Lebensform findet. Benjamin ist höchst wahrscheinlich nicht der einzige Außerirdische unter uns.
Auffällig ist, dass er mit Christoph […] und Gloria […] oft zu diversen Veranstaltungen fährt, die, als Festivals getarnt, sicherlich Treffpunkte für diese außergewöhnliche Lebensform sind.
Sein historisches Interesse und die Begeisterung für den Geschichts-LK zeigen seinen Wissensdurst, alles über die Erde herauszufinden. Wenn man einmal von seinem Desinteresse für Bilder und Gedichte absieht.
Außergewöhnlich ist auch sein Appetit. Man kann Benjamin beobachten, wie er immerzu verschiedene Lebensmittel aus seinem Rucksack hervorzaubert, der sich niemals zu leeren scheint. Sicherlich raubt das Leben auf einem fremden Planeten jede Menge Energie und wahrscheinlich ist das irdische Essen nicht nahrhaft genug. Es würde auch das Desinteresse an jeglichem Sport erklären, der zuweilen sehr kraftraubend sein kann.
Interessant ist auch seine Reaktion auf zuviel Hitze. Selbst im Winter beharrt Benjamin ständig darauf, das Fenster in der Klasse zu öffnen, was den meisten Mitschülern natürlich zuwider ist. Sicherlich stammt Benjamin von einem Planeten, der weiter von einer Sonne entfernt ist als die Erde. Niedrige Temperaturen um die 10°C müssen ihm wie eine unglaubliche Hitze erscheinen, auf die sein Organismus empfindlich reagiert.
Auch die Atmosphäre auf seinem Heimatplaneten muss völlig anders zusammengesetzt sein als auf der Erde. Ich denke, dass dort Schallwellen bei weitem nicht so gut transportiert werden wie auf diesem Planeten. Aus diesem Grunde ist es schwer, mit Benjamin während des Unterrichts unentdeckt zu flüstern.
Benjamin ist aber keinesfalls ein Außenseiter. Im Gegenteil, niemandem fällt auf, dass er von einem anderen Planeten stammt. Ganz abgesehen davon, dass er nicht der einzige ist. Die angesprochenen Festivals werden von mehreren Tausenden seiner Art besucht. Nein, diese Lebensform ist bereits völlig integriert, ohne dass es jemals zuvor jemandem aufgefallen wäre. Man nennt sie New Metaller; zuweilen ist er meines Erachtens auch ein Brit Popper. Aber egal, wie man sie nennt, jede Bezeichnung dürfte unzureichend sein, ganz im Sinne des Sinus Modells.
Will man es sich mit Benjamin nicht verscherzen, dann sollte man in keinem Fall einen Fleck oder einen Knick in eines seiner gut beschützten Computer- oder Musikmagazine bringen.
Benjamin hat lange auf einen DSL Anschluss gewartet um in Kontakt mit dem Hohen Rat seines Volkes zu treten und ihn zu bitten, ihm eine Kandidatur als Kanzler zu gewähren. Dies, so denke ich, wäre ganz im Sinne der meisten Mitschüler. Außerdem beruht Benjamins politisches Wissen nach eigenen Angaben auf einem sehr seriösen Fundament: der Harald Schmidt Show.

Und deswegen und aus vielen anderen Gründen: Benjamin for President!

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digital ist besser oder die MiniDisc und ich

Das MixTAPE, ausdrucksform und kultobjekt von Generationen, wird gerne an allen möglichen Stellen nostalgisch überhöht, gerade mal wieder beim SpOn Ableger einestages. Mittlerweile findet man auch die Mix CD an einigen Stellen als Kultobjekt einer Generation wieder, doch obwohl ich beide benutzt habe, hing mein Herz an einer anderen Stelle.

Als ich Mitte der 90er den Walkman für mich entdeckte um die unendlich erscheinenden Busfahrten zur Schule zu versüßen, war dieser eine Technologie von gestern. Analoge Bänder die mit enormen Qualitätsverlust bespielt wurden und zudem noch bei jedem abspielen mehr von der ursprünglichen Musik verloren, waren im Zeitalter in denen die CD längst das Maß aller dinge geworden war einfach nicht mehr Zeitgemäß. Doch was war Alternative? Einen klobigen Discman mit sich herumtragen der bei jeder kleinsten Bewegung mit der Musikwiedergabe pausierte? Dann doch eher alte Band.

Da ich nicht der einzige der diese Problematik sah hatte die Elektronikbranche hierfür bereits zu Beginn der 90er Lösungen geschaffen. Sowohl die „Digital Compact Cassette“ als auch die „MiniDisc“ sollten vor allem Unterwegs uneingeschränktes Hörvergnügen bieten. Der Erfolg „Digital Compact Cassette“ blieb von vornherein aus und wurde 1996 eingestellt.

Blieb die MiniDisc eine, in meinen Augen damals wie heute, sowohl dem Tape als auch der CD in allen Punkten überlegenes Medium. Welche für einen Jugendlichen erstmal unerschwinglich erschien.

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gut das die Zombies nur ein Aprilscherz sind! (dieses mal!)

Gut zu wissen, dass dieser Zombieausbruch nur ein Aprilscherz ist. Ich denke meine Waffenkenntisse haben mir bei dem Test den Rücken gebrochen.

36%
Dummerweise kann man in deutschland keine Waffen bei WalMart kaufen (eigentlich bin ich glücklich drüber, aber wenn die Zombies kommen … ). Also heißt es erstmal das Rezept für einen Molotov-Cocktail auswendiglernen!

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Was soll das eigentlicht?

 Warum regen sich diese Bischöfe über Stirb Langsam am Karfreitag auf? und warum ausgerechnet dieses Jahr? Hat eigentlich überhaupt einer dieser Bischöfe überhaupt schonmal den Film gesehen? oder reicht der Titel alleine um eine solche Aufregung auszulösen? Ist jede Bibel Verfilmung nicht brutaler als dieser Film? und warum regt sich niemand über den parallel zu Stirb Langsam gelaufenden ultrabrutalen (und nebenbei auch antisemitischen) “Die Passion Christi auf? Hat das vielleicht alles was damit zu tun das Stirb Langsam während des langsamen dahinsichen von Johannes Paul dem II zu tun (eigentlich wollte ich hier jetzt einen link auf eine Seite die daran erinnert setzten, allerdings scheint das internet in dem fall vergesslich zu sein als ich)?

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StudiVZ ist Tod! irgendwie

Damals als es neu und aufregend war Mitglied einer einer Social-Networks zu sein, kamen täglich neue Menschen hinzu, Freund, Bekannte (eigentlich eine mir sehr suspekte Gruppe von Mensche diese Bekannten) und Leute die man mal irgendwo auf dem Campus gesehen hat (oder auch eine Vorlesung besucht hat, aber wer kann sich an die schon alle erinnern). Halten wir also fest, alles war neu und spannend!
Dann waren plötzlich fast (schließlich gab es immer einige die sich aus irgendwelchen Gründen verweigert haben [gründe dafür gibt es ja genug]) Freunde die man im RealLife hatte, auch Online zu finden. Wenn ich jemand gewesen wäre, der die Funktionen des StudiVZs intensiv genutzt hätte würde ich wohl von der “Golden Zeit” sprechen, da mir Fotoalben, Pinnwandnachrichten und dieses (durch ein abwertendes Adjektiv eigentlich nur aufgewertete) gruscheln immer etwas überflüssig vorkamen tue ich das mal nicht.
Doch bald wurde es langweiliger irgendwann kamen kaum noch neue Leute dazu und alle wurde müde ihre Seiten zu updaten, weil sie auch irgendwie schon alles was man in diesem begrenzten Bereich mitteilen konnten schon mitgeteilt hatten.
Und schließlich kam es das große Ereignis welches alles ändern sollte, die neue AGB. Auf einmal regte sich großangelegter Widerstand (nicht das es den nicht schon vorher gegeben hätte, aber da es viele sowieso langweilig geworden war beschlossen auch mal was zu tun). Es kam also zu einer Vielzahl von Abmeldungen (kann ich zwar nicht objektiv beweisen, ist aus meiner subjektiven Wahrnehmung heraus doch deutlich wahrzunehmen gewesen). Auf einmal war es auch nicht mehr “notwendig” im StudiVZ zu sein, schließlich wurden grandiose “Neuerungen” nicht zuletzt druch das StudiVZ einem breiten, nicht unbedingt technikaffinen, Publikum näher gebracht. Vor allem ist hier das Instant Messaging zu nennen, welches (ebenfalls nach meinem subjektiven eindruck) stärkere Verbreitung in der breiten Masse fand (vielleicht lag es auch daran Online einfach die ICQ-Nummern [oder ähnliches] seiner Mitmenschen nachschauen zu können, die IM-Suchfunktionen waren ja meistens er unbrauchbar.
Doch zurück zum Thema, das StudiVZ hatte also eine nicht allzu kleine Menge an Nutzern verloren (in meinem Fall waren es ca. 1/3 aller Freunde), diese gingen vor allem im “Kerngeschäft” den Studierenden verloren, da es hier auf einmal Hip wurde wegen der AGB oder allgemein zur Vermeidung des abgehört werden auszuscheiden. Der Rest der Leute dich noch angemeldet blieben hatte mittlerweile alles gesehen und wurde noch müder neuen “Content” zu liefern Updates werden nicht mehr mehrmals Täglich sondern nurnoch mehrmals pro Monat veröffentlicht, mit Fotos sieht es ähnlich aus. Da noch hinzukommt, dass es quasi keine Innovationen gibt und vieles woanders besser geht, sehe ich auch keinen wirklich Aufschwung in Sicht. Allerdings gibt es ja noch genug Menschen die nie bei StudiVZ angemeldet waren und für die noch alles Neu und spannend ist, somit kommt MeinVZ wahrscheinlich genau zum richtigen Zeitpunkt um neuen Bevölkerungsgruppen eine Zeit spaß zu machen, bis diese dann in ein zwei Jahren auch alles gesehen haben.

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Der Krieg gegen die leere Seite

Immer wenn ich diese Seite sehe, diese weiße unendlich scheinende Seite in meiner Textverarbeitung. Dann bin ich fast am verzweifeln. Vor allem wenn man sich zwei oder drei Sätze aus dem Gehirn gemartert hat und immer noch soviel freier Platz auf der Seite ist.
Und dann sieht man diese gewaltigen Mengen voller Seiten in den Büchern um einen herum und versinkt nur nochmehr in seinem Selbstmitleid.
Ich denke ich brauch ein OpenOffice Plugin welches die Seiten mit Wikipedia-Artikel füllt und die ich dann mit meinem Text verdränge, ja das wärs! Oder ich fange einfach an schneller zu schreiben!

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zoomer erklärt zoomer

Toll, ich hatte mich schon immer gefragt wie die so funktionieren die Nachrichten der nächsten Generation! Nun erbahmt sich zoomer.de endlich und erklärt dem gewillten Leser dies in einem (leider nur mäßig sympathisch klingenden Video.

Was soll man dazu sagen? Man kann doch tatsächlich Kommentare verfassen (auch wenn diese hier “Beiträge” heißen) und durch die klickzahl etc. wird ein Rankingwert erstellt der die postion auf der Startseite bestimmt! Großartig!

Wenn auf zoomer.de jetzt nur wirklich intersante sachen stehen würden, das ist aber auch ein dilemma mit den Nachrichten, beim DPA abschreiben ist SpOn viel schnell und haut auch noch mehr raus und tolle Videos mit dummen Kommentaren von irgendwelchen Leuten gibts bei youtube genug (auch wenn die von zoomer berühmt sein sollen). Wäre das nicht schon schlimm genug kommt noch dazu, dass seitens des Mutterkonzenz anscheindend etwas druck auf die Redaktion hinsichtlich Crosspromotions ausgeübt wurde, anders kann ich mir den MeinVZ Artikel nicht erklären.

Mein (im übrigen erst gemeinter) Vorschlag für zoomer: legt das Ding doch einfach koplett mit Studi/MeinVZ zusammen, da hat man die Zielgruppe beisammen und was das Niveu angeht schonmal auf der untersten Ebene und kann somit nicht mehr Fallen!

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Sind Menschen gefährlich?


Sind Blogger gefährlich?

Nach dem Selbstmord eines Werbers ist die Debatte darüber entbrannt, ob
ihn womöglich die anonyme Hetze einiger Blogs in den Tod getrieben hat.

Steht auf sueddeutsche.de (merkwürdiger weise in der Kultursektion, warum auch immer). Wäre nicht schon länger der Feldzug der Süddeutschen Zeitung gegen die Blogger bekannt würde dieser Artikel doch sehr zum nachdenken anregen.

Schließlich ist die Frage nicht ob Blogger gefährlich sind, sondern ob Menschen gefährlich sind und wenn die Menschheitsgeschichte eins gezeigt hat, dann das diese Frage eindeutig mit ja zu beantworten ist.

Aber darum geht es eigentlich in dem Artikel gar nicht, der Artikel erzählt eigentlich eine Gossip-Tragödie, die nicht wirklich spannend ist und so eigentlich auch von der Klatschpresse herbeigeführt worden sein könnte, aber das würde keinen ernsthaften Qualitätsjournalisten interessieren.

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Es geht aufwärts

Ein Kommentator bei Heise schreibt Und ich dachte erst es geht um China” und ich kann es nachvollziehen. Denn was im Artikel Verfassungsschützer wünschen sich Ausweispflicht für Internet-Cafés” zu lesen ist, ist zwar in jeder Hinsicht nur konsequent, aber trotzdem (oder gerade deshalb) ziemlich erschreckend. Zumal der Terminus “Verfassungsschützer” in diesem Kontext meines erachtens zu recht zweifelhaft erscheint.

Ich glaube ich muss nochmal 1984 lesen, vorallem um bei Bedarf besser daraus Zitieren zu können.

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Undercover Mormonen

Wer kennt sie nicht diese lustigen unformierten Mormonen die deutsche Großstädt mit jeder Menge eifer vom “besseren” Glaube zu überzeug. Normalerweise erkennt man sie schon von weitem, blaues Hemd, schwarze Hose, Umhängetasche und schwarzes Namensschild. Doch was musste ich heute entdecken zwei von ihnen sahen plötzlich ganz anders aus. Was das wohl bedeuten mag?
Vielleicht haben sie beschlossen ihre Konvertierungsaktionen mit einer neuen Taktik fortzusetzen, ich sage dazu nur: gnade uns Gott

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